{"id":2081,"date":"2019-04-30T14:28:07","date_gmt":"2019-04-30T12:28:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/?p=2081"},"modified":"2019-04-30T14:28:07","modified_gmt":"2019-04-30T12:28:07","slug":"neue-juedische-maerchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/neue-juedische-maerchen\/","title":{"rendered":"Neue J\u00fcdische M\u00e4rchen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Zwi Israel Kanner (Hrsg.), Fischer Verlag (TB), Frankfurt 2016<\/span><\/p>\n<p><span>Dieses Buch wird seit den 70er Jahren immer wieder neu aufgelegt. Zwi Kanner, 1907 in Polen geboren, hatte in Wien studiert und dort das Rabbinerseminar absolviert, 1939 ist er nach Pal\u00e4stina ausgewandert. 1978 ist er in Israel gestorben.<\/p>\n<p>Nach Universit\u00e4tsstudien und der gleichzeitigen Absolvierung des Rabbinerseminars in Wien amtierte Israel Zwi Kanner nach seiner Promotion von 1931 bis 1938 als Prediger der israelitischen Kultusgemeinde in Wien. 1938 wurde er nach der nationalsozialistischen Macht\u00fcbernahme verhaftet und emigrierte nach Luxemburg. 1939 lie\u00df er sich in Pal\u00e4stina nieder, wo er als Lehrer f\u00fcr Talmud, Bibel, j\u00fcdische und allgemeine Geschichte und B\u00fcrgerkunde an einem Gymnasium in Tel Aviv unterrichtete. Ab 1967 lehrte er Folklore und deutsche Sprache an der Tel Aviver Universit\u00e4t. 1973 war Israel Zwi Kanner Gastrabbiner in D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>Israel Zwi Kanner ver\u00f6ffentlichte zahlreiche B\u00fccher in deutscher und hebr\u00e4ischer Sprache, worunter J\u00fcdische M\u00e4rchen und Neue j\u00fcdische M\u00e4rchen bis in die neuere Zeit verlegt werden. Das in Diekirch im Verlag E. Schumacher publizierte Werk Sarah Aaronson. Eine j\u00fcdische Heldin erz\u00e4hlt die Geschichte einer Frau, die im Ersten Weltkrieg f\u00fcr die Engl\u00e4nder Spionagedienste an der pal\u00e4stinensischen Front leistet und die sich, als sie von der t\u00fcrkischen Armee gefoltert wird, das Leben nimmt, um ihre Mitk\u00e4mpfer nicht zu verraten. Sie wird von Israel Zwi Kanner zu einer j\u00fcdischen Jeanne d&#8217;Arc stilisiert. In der Quellenangabe zu seinem Werk beruft sich Kanner auf Mitteilungen, die er pers\u00f6nlich bei David Kon in Luxemburg eingeholt habe. Die dem Werk unterlegte These, dass es kein Volk ohne heroische Vorbilder gebe, findet sich ebenfalls in Josef Trumpeldor (Wien 1936), einer der Form der Novelle verpflichteten Biografie des fr\u00fchen zionistischen Aktivisten und Gr\u00fcnders von Hachalnz. 1938 erschien das politische Buch Die arabischen Nachbarstaaten Pal\u00e4stinas. Posthum wurden 1983 unter dem Titel Es sprachen unsere V\u00e4ter gesammelte Lebensweisheiten aus Talmud und Midrasch publiziert.<br \/>\n<\/span><br \/>\n<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwi Israel Kanner (Hrsg.), Fischer Verlag (TB), Frankfurt 2016 Dieses Buch wird seit den 70er Jahren immer wieder neu aufgelegt. Zwi Kanner, 1907 in Polen geboren, hatte in Wien studiert und dort das Rabbinerseminar absolviert, 1939 ist er nach Pal\u00e4stina ausgewandert. 1978 ist er in Israel gestorben. 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