{"id":565,"date":"2018-11-12T10:48:53","date_gmt":"2018-11-12T09:48:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/?p=565"},"modified":"2019-04-10T21:20:03","modified_gmt":"2019-04-10T19:20:03","slug":"der-baer-der-nicht-da-war","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/der-baer-der-nicht-da-war\/","title":{"rendered":"Der B\u00e4r, der nicht da war"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Oren Lavie, Hanser Verlag, M\u00fcnchen 2014<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Alter:<\/strong> Grundschulalter und \u00e4lter<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Besonderheit:<\/strong> Hier haben sich drei gefunden: Oren Lavie (Text), Harry Rowohlt (\u00dcbersetzung aus dem Englischen) und Wolf Erlbruch (Illustrationen) \u2013 daraus ist ein gro\u00dfformatiges Bilderbuch mit \u00fcberraschend viel Text, der dessen philosophische Tiefe dadurch entsteht, dass der Held, ein gl\u00fccklicher B\u00e4r, eine ganz eigene unverformte Logik hat. Er sieht und sp\u00fcrt und denkt alles zum ersten Mal. Er ist \u201eder B\u00e4r, der nicht da war\u201c. Alles, was er sagt, denkt und tut, l\u00e4sst sich so lange drehen und wenden, bis man seinen Wahrheitsgehalt erkennt. Dieses Buch ist wirklich dazu geeignet, sich als Erwachsener zur\u00fcckzulehnen und zu lauschen, wie sich die Kinder die Welt des B\u00e4ren (zur\u00fcck)erobern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Oren Lavie ist ein 1976 in Tel Aviv lebender Allround-K\u00fcnstler, heute in Berlin zuhause.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Inhalt:<\/strong> Ein B\u00e4r, der wie vom Himmel gefallen scheint (aus einem \u201eJuckreiz\u201c geboren), zieht einen Zettel aus seiner Felltasche, der ihn wissen l\u00e4sst, wer er ist: \u201eIch bin ein sehr netter B\u00e4r. Ich bin ein sehr gl\u00fccklicher B\u00e4r. Au\u00dferdem sehr h\u00fcbsch.\u201c Da er keinen Grund hat, eine dieser Aussagen in Frage zu stellen, treffen sie alle zu. Der B\u00e4r erschlie\u00dft sich die Welt von einem gl\u00fccklichen Ende her.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Besser als andere B\u00fccher, weil: <\/strong>es sich nicht zur kindliche Art zu denken herabl\u00e4sst, sonder sich zu ihr hinaufschwingt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kleine Kritik:<\/strong> Vielleicht h\u00e4tte man auf den Einband ein paar Farb- oder Fettflecken drucken sollen, damit sich Erwachsene auch trauen, das sch\u00f6ne Buch in Kinderh\u00e4nde zu geben.<\/p>\n<p><strong>Artikel &#8222;J\u00fcdische Allgemeine&#8220;:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/article\/view\/id\/20933\">http:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/article\/view\/id\/20933<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oren Lavie, Hanser Verlag, M\u00fcnchen 2014 Alter: Grundschulalter und \u00e4lter Besonderheit: Hier haben sich drei gefunden: Oren Lavie (Text), Harry Rowohlt (\u00dcbersetzung aus dem Englischen) und Wolf Erlbruch (Illustrationen) \u2013 daraus ist ein gro\u00dfformatiges Bilderbuch mit \u00fcberraschend viel Text, der dessen philosophische Tiefe dadurch entsteht, dass der Held, ein gl\u00fccklicher B\u00e4r, eine ganz eigene unverformte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":496,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-565","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/565","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=565"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/565\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1765,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/565\/revisions\/1765"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/496"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=565"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=565"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=565"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}