{"id":624,"date":"2018-11-12T12:07:50","date_gmt":"2018-11-12T11:07:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/?p=624"},"modified":"2019-04-12T09:48:48","modified_gmt":"2019-04-12T07:48:48","slug":"die-perlmutterfarbe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/die-perlmutterfarbe\/","title":{"rendered":"Die Perlmutterfarbe"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Anna Maria Jokl, Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. Main 2004<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Alter:<\/strong> Ab 10 Jahre<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Besonderheit<\/strong>: Ein Buch mit Vintage-Patina, das \u2013 wenn ich das richtig sehe \u2013 seinen Charme nie verlieren wird, und seltsamer Weise auch die n\u00e4chste Generation am\u00fcsiert wie ber\u00fchrt. Erinnert an \u201eEmil und die Dektive\u201c und Schulgeschichten aus Gro\u00dfvaters Zeiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Inhalt:<\/strong> Eine Schulgeschichte. Zwei Klassen stehen sich gegen\u00fcber. So geh\u00f6rt sich das. Interessant wird es, wenn auch innerhalb einer Klasse Spannungen zwischen Sch\u00fclern entstehen, Freundschaften pl\u00f6tzlich in Frage gestellt werden. Am meisten trifft aber der Gewissenskampf eines Jungen, den pl\u00f6tzlich der Mut zur Wahrheit verlassen hat. L\u00fcge folgt auf L\u00fcge und bringt ihn der Verzweiflung nahe. Selten ist ein erl\u00f6sendendes Ende in einem Jugendbuch n\u00f6tiger als in \u201eDie Perlmutterfarbe\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Besser als andere B\u00fccher, weil:<\/strong> es seine eigene Geschichte hat: \u201eIch schrieb die Perlmutterfarbe im Jahr 1937 als eine junge Schriftstellerin in Prag, um Folgen zu schildern, die \u00fcberhebliches Machtstreben mit Hilfe von L\u00fcgen und Tricks ergeben k\u00f6nnen und die nur durch ehrlichen gemeinsamen Kampf \u00fcberwunden werden k\u00f6nnen. 1933 war ich aus dem nationalsozialistisch gewordenen Berlin nach Prag gefl\u00fcchtet und hatte die Gef\u00e4hrlichkeit der Weiterentwicklung gesp\u00fcrt. Das Buch konnte nicht mehr erscheinen, weil am 15. M\u00e4rz 1939 die Nazis die Tschechoslowakei besetzten\u2026\u201c. Die Autorin Anna Maria Jokl, wurde 1911 in Wien geboren, lebte seit 1965 in Jerusalem, wo sie 2001 starb.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kleine Kritik:<\/strong> Das Comic zum Buch fehlt (w\u00fcrde ein wenig bei der Entstaubung helfen).<\/p>\n<p><strong>Artikel &#8222;leo-baeck.org&#8220;:<\/strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/leo-baeck.org\/leobaeck\/kinder\/buch-01154.html\">http:\/\/leo-baeck.org\/leobaeck\/kinder\/buch-01154.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anna Maria Jokl, Suhrkamp Verlag, Frankfurt a. Main 2004 Alter: Ab 10 Jahre Besonderheit: Ein Buch mit Vintage-Patina, das \u2013 wenn ich das richtig sehe \u2013 seinen Charme nie verlieren wird, und seltsamer Weise auch die n\u00e4chste Generation am\u00fcsiert wie ber\u00fchrt. Erinnert an \u201eEmil und die Dektive\u201c und Schulgeschichten aus Gro\u00dfvaters Zeiten. Inhalt: Eine Schulgeschichte. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":524,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-624","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/624","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=624"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/624\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1831,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/624\/revisions\/1831"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/524"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=624"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=624"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.brodtfoundation.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=624"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}