Kami Maltz

came, sang and conquered!

Für Mai 2022 war eine mehrtägige Konzert- und Diskussionsreihe mit der in Tel Aviv lebenden Singer-Songwriterin geplant.

Ein sehr erfolreiche Tour, und ein weiteres Beispiel für die enorme Bindungskraft der Musik.

Die letzte Station der Tour war München, wo Kami am Abend des 15. Mai einen Auftritt im Lost Weekend hatte – eine im Univiertel liegende Buchladen-und-Bühne Café, in dem regelmäßig Lesungen und Musikveranstaltungen stattfinden.

Das Konzert wurde von dem jungen münchener Musikkollektiv „Musiksessions“ organisiert und gehörte zur Reihe „Sunday Sessions“, die regelmäßig im Lost Weekend mit lokalen oder internationalen Musiker*innen stattfindet.

Foto: Lydia Bergida

BRAVO!

Kami Maltz wurde 1989 als älteste Tochter des Cellisten Enrique Maltz (Israel Philharmonic Orchestra) und der Flötistin Margalit Gafni (Israel Symphony Orchestra Rishon LeZion) in Israel geboren und bewegt sich seit ihrer frühen Jugend in unterschiedlichsten musikalischen Genres, die von Pop über Folk bis zum Jazz reichen. Kamis Alleinstellungsmerkmale sind ihre Stimme und die von ihr gespielte Autoharp – eine Kastenzither, die gewöhnlich für Bluegrass und Country verwendet, von Kami jedoch für eine vollkommen andere Musik eingesetzt wird: ein mit elektronischen Elementen angereicherter melancholischer Folk von einer unprätentiösen Schönheit. Besonders interessant an Kamis Musik ist die Tatsache, dass es ihr gelungen ist, zwei sehr unterschiedliche musikalische Traditionsstränge zu einer gelungenen Symbiose zu vereinen: auf der einen Seite der vor allem in ihren frühen Kompositionen deutlich hörbare Einfluss traditioneller jüdischer Musik und auf der anderen Seite der in der Traditionslinie von Musikern wie Nick Drake oder Joni Mitchell stehende englisch-amerikanische Folk. Kami gilt mittlerweile nicht nur als eine der weltweit besten Interpretinnen von Joni Mitchell-Songs, sondern auch als diejenige Musikerin, die der (vor wenigen Jahren noch als eingestaubt geltenden) Autoharp neues musikalisches Leben eingehaucht hat. Sie hat bereits zwei EPs veröffentlicht und mit namhaften Künstlern aus der Bluegrass-Szene zusammengearbeitet.

Alle Fotos: Lydia Bergida

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